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Die Erkrankungen des Herzens und Kreislaufes stehen in den Erkrankungsstatistiken der Industriezivilisationen an erster Stelle.
Folglich kann eine angemessene Diagnostik zur Früherkennung und Beurteilung des Schweregrades von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wesentliches zur Gesunderhaltung des Einzelnen wie auch zur Gesunderhaltung der
Allgemeinheit beitragen.
Neben genetisch-familiärer Veranlagungen spielen verschiedene zivilisatorisch bedingte Risikofaktoren bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine wesentliche Rolle. Bekannte Risikofaktoren sind: Rauchen,
Fettstoffwechselstörungen, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Bluthochdruck, Übergewichtigkeit und Fettsucht (Adipositas), Stress, Bewegungsmangel. Diese Risikofaktoren sind bekanntermassen weit verbreitet.
Zusätzliche Faktoren, welche ebenfalls wahrscheinlich eine Gefässverkalkung (Atherosklerose) und deren Folgekrankheiten (Herzinfarkt, Schlaganfall, Beindurchblutungsstörungen) fördern, stehen im derzeitigen
wissenschaftlichen Interesse. So können im Einzelfall abnorme Erhöhungen einer bestimmten Aminosäure im Blut (Hyperhomocysteinaemie) eine Gefässsklerose fördern, andere Hypothesen diskutieren auch eine
mögliche bakterielle Ursache bei chronischer Keimbesiedlung der Gefässwände mit Chlamydien (Chlamydia pneumoniae).
Aufgrund umfangreicher medizinischer Einrichtungen bietet die Meduna-Klinik die Möglichkeit, eingehende Untersuchungen des Herz-Kreislauf-Systems in allen Erkrankungsstadien vornehmen zu lassen.
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Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich, Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182
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